Die Kaserne in Taagerup auf Südlolland war – bis sie unter Denkmalschutz gestellt wurde – in einem etwas miserablen Zustand. Der Vorsitzende eines lokalen Vereins von Bewohnern in der früheren Taagerup-Torslunde Gemeinde, Redakteur Torsten Elsvor, ergriff im Jahre 1984 die Initiative, eine selbständige Stiftung zu bilden. Der Zweck dieser Stiftung war, das Gebäude als ein Teil des Kulturerbes auf Lolland zu leiten und zu warten, teils mit Museum und Gedächtnisräume für die polnischen Saisonarbeiter, für die das Gebäude ursprünglich gebaut war, und teils als Bewohnerhaus.
Die Renovierungskosten wurden durch Einsammeln von Geld, Donationen von Fonds, Unternehmen und privaten Personen finanziert. Später kam es zu einem Bruch zwischen dem Bewohnerverein und der selbständigen Stiftung, und es wurde danach beschlossen, das ganze Gebäude für Museumszwecke zu benutzen. Es wurde ein Hilfsverein gestiftet, und der heutige Betrieb wird von den Eintrittseinnahmen, einer bescheidenen öffentlichen Unterstützung finanziert, während für die Wartung Geld von Fonds und wohltätigen Vereinen gesucht wird. Jede Arbeit in den Vorständen des Museums ist freiwillig und ehrenamtlich.















